Repräsentation

Konzept, bei dem Spivak erneut auf Marx zurückgreift  und eine doppelte Bedeutung für Repräsentation herausstellt: „darstellen“ (als ästhetisches Porträt)  und „vertreten“ (durch einen politisch Bevollmächtigten). Für Spivak spitzt sich dies zu in einem Verständnis von Darstellung als „ein Sprechen von“ und von Vertretung als „ein Sprechen für“. Die Figur des kritischen westlichen Intellektuellen wird in Spivaks Essay repräsentiert von den Poststrukturalisten Foucault und Deleuze. Durch die Privilegierung  lokaler Konflikte und mikropolitischen Formen des Widerstandes geraten den Poststrukturalisten die globalen Zusammenhänge aus dem Blick. Die Nichtanerkennung ideologietheoretischer Annahmen verleitet zu einer Perspektive, welche die Marginalisierten als klassisch-humanistische Subjekte konstruiert, die widerständig und ihrer Lage voll bewusst sind. So meint Foucault, die Massen seien in der Lage für sich selbst zu sprechen und bräuchten den Intellektuellen nicht. Die Intellektuellen selber sind Teil bestehender Machtkonfigurationen, die sie zu einem Objekt und Instrument derselben transformieren.

(vgl. Castro Varela, Maria do Mar/Dhawan, Nikita: Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung. Bielefeld: transcript 2005, S.69-77)

Kommentare:

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Einfach nur Wundervoll, das hier zu lesen/sehen finde ich echt Klasse.

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